

.... und ich
Wenige Tage vor der Ausreise kann die Katze den Sack verlassen: I do not really like the place. Die Gründe sind vielfältig und gehören hier nicht hin – stattdessen will auch ich ein paar Dinge aufzählen, die ich nichtsdestoweniger vermissen werde. Dabei versuche ich Überschneidungen zu vermeiden, obwohl auch ich die lokalen Mangos, die Bananen und die Flughunde liebe (letztere nicht zum Verzehr!). Hier die Liste: Erstens die Geckos, ob winzig oder ziemlich groß, ob im Haus o
vor 3 Tagen2 Min. Lesezeit


Was ich vermissen werde...
Den indischen Ozean und seine wechselnden Farben. Und die Schiffe darauf (auch wenn sie ein wenig rußen..). Meine Fellow-Radfahrer auf den holprigen Nebenstraßen, die mich freundlich grinsend grüßen – auch wenn ich nicht ganz genau weiß, ob sie sich vielleicht nur über meinen als kurios empfundenen Anblick freuen. Die Flughunde in der Dämmerung. Sie sind viel größer als Fledermäuse – auch in der gewöhnlichen Festlandvariante – und fliegen weniger flatterhaft als ihre entfernt
vor 6 Tagen1 Min. Lesezeit


Pemba 2: Sanisibarisches Sauerkraut
Die Grand Lodge muss früher mal eins sehr ansehnlichsten Häuser auf Pemba gewesen sein, eine weiße Villa. Aktuell jedoch schwer heruntergekommen, das Foto im Internet muss noch älter sein als die neuesten Gästebeurteilungen von 2019. Um so freundlicher begrüßt uns hier ein kleiner drahtiger alter Mann namens John mit wenig Zähnen und hellbrauner Hautfarbe. Das ist der Küchenchef, er trägt eine Schürze mit sexistischem Aufdruck. Er klagt, dass es derzeit wegen der Ramadan-Feie
3. Apr.3 Min. Lesezeit


Pemba 1: Die Insel der fliegenden Füchse
Meine letzte Dienstreise geht auf die Insel Pemba, die etwas kleinere Schwester von Zanziibar (das streng genommen gar nicht so heißt, sondern Unguja, Zanzibar ist der Oberbegriff für beide). Die Koautorin kommt mit, vor allem der sehr großen Flughunde wegen, die hier und nur hier vorkommen, zum Beispiel in einem großen Urwald, der ohnehin einen Ausflug wert zu sein scheint. Da ich unter chronischen Optimismusmangel leide, bin ich eher skeptisch, ob wir die spektakulären Tier
30. März2 Min. Lesezeit


Kleine Baustellengeschichte
In Tansania, und erst recht in Daressalam, sind die Leute nicht so lärmempfindlich wie verweichlichte EuropäerInnen. Und es gibt auch keine Ruhetage. Im street life merkt man kaum einen Unterschied, wenn Sonntag ist oder einer der unzähligen Feiertage muslimischer, christlicher oder staatlicher Provenienz. Von diesen profitieren nur der Verwaltungsapparat, die Schulkinder und vielleicht noch ein paar Bankangestellte. Die Supermärkte und Einkaufszentren sind geöffnet, die tra
21. März3 Min. Lesezeit


Langweiliger Text über das Wetter
Wir müssen über das Wetter reden. Ich gebe zu, es ist weder besonders originell noch überraschend, wie das Wetter in den Tropen so ist: heiß und feucht. Aber das alltäglich Leben wird dadurch sehr stark bestimmt. Wie stark, das hat mich doch erstaunt. Als ich im August hierherzog war es Winter, trocken, aber tagsüber sehr heiß und die Sonne so intensiv, dass man sich ihr besser nicht ohne Hut aussetzte. Aber der Wind vom Meer machte das erträglich, die Luft schien eher frisch
13. März2 Min. Lesezeit


Eine lokale Kulturinstitution
Versteckt hinter dem großen und recht hässlichen Parkplatz des Casinos in indischen Viertel liegt eine bei Einheimischen und Expats gleichermaßen beliebte lokale Kulturinstitution: Die Alliance Francaise. Ich vermute, ihr Erfolg gründet sich darauf, dass sie sich nicht auf das Verbreiten der französischen Sprache und Kultur beschränkt, sondern bemerkenswert offen ist und vielfältig. Hier kann man also nicht nur Französisch lernen, was ja zu erwarten ist, sondern auch Deutsch
1. März2 Min. Lesezeit

